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Ernährung

Das bekommen meine Tiere täglich:

Nippelflaschen vollgefüllt mit frischen Wasser

80-100g von Pelletts-Gemisch (Deuka basis, Deuka Fit, Haferflocken und Sonnenblumenkerne) im Sommer eine Raufe frisches Gras, im Winter eine Raufe Heu und eine Karotte oder einen Apfel.

 

 

Wichtige Futtermittel für Kaninchen

Kaninchen sollen grund sätzlich und in jeder Lebensphase friches Wasser zur freien Verfügung haben.  Das Wasser kann in einem Wassernapf oder eine Wasserflascheangeboten werden. Bei der Verwendung von Tränke muss sichergestellt werden,  dass auch Jungkaninchen diese erreichen können.  Das Wasser von bester Trinkwasserqualität sollte täglich gewechselt werden.  Für eine verbesserte Hygiene kann das Wasser mit einem speziellen Tränkezusatz angereichert werden, um durch die Ansäuerung die Ausbreitung von schädlichen Keimen und Algen zu verhinder.Kaninchen bevorzugen frisches Wasser.Wenn sich das Trinkwasser tagsüber erwärmt, geht die Wasseraufnahme zurück.Daher sollte man die Trinkgefäße abends auffüllen. 

 

Zum Rauhfutter werden Heu und Stroh gezählt, die zwar weniger gut verdaulich als andere Futtermittel, aber durch den hohen unverzichtbar Rohfasergehalt für die gesunde Ernährung von Kaninchen sind. Zusammen mit Grün-und Saftfutter werden Raufutter in der Kaninchenernährung auch als Grund-oder Grobfutter bezeichnet. Heu stellt die Basis der Kaninchenfütterung dar, weil mit Heu die artgerechte Ernährung des Kaninchen sichergestellt wird und sollte stets zur freien Verfügung angeboten werden.Durch den ständigen Nachschub wird eine schnelle Darmpassage gefördert. Die lang  andauernde Futteraufnahme und das Zermahlen des Heus fördern den gesunden Abrieb der nachwachsenden Zähne. Hochwertiges Heu enthält unterschiedlichste Gräser Kräuter. Der Schnittzeitpunkt sollte Mitte bis Ende der Blüte gewählt werden, da mit auf der einen Seite der Rohfasergehalt hoch genug ist ,auf der anderen Seite aber der Energie- und Eiweißgehalt noch nicht zu stark gesunken ist. Vor der Einlagerung muss das Heu gut abgetrocknet sein. Gutes Heu duftet frisch und würzig. Staubiges, muffiges oder gar schimmliges Heu darf nicht verfüttert werden.

 

Mischfutter können im Handel erworben oder selbst gemischt werden. Bei der Eigenmischung muss stets darauf geachtet werden, dass das Kaninchen kein Übermaß an Zucker und Kohlenhydraten erhält. Beliebte Komponenten in der Praxis sind Hafer, Haferflocken, gequetschte Gerste, Leinsamen undSonnenblumenkerne. Weizen und Roggen dürften wegen der Gefahr der Verkleisterung an Kaninchen nicht verfüttert werden. Die im Handel erhältlichen Pelletfutter sind daher besser geeignet, weil bei Futter mit Hoher Qualität alle Ansprüche des Kaninchens berücksichtigt werden. Zudem sind sie mit Zahlreichen Mineralstoffen, Vitaminen und Spurenelementen in den entsprechenden Verhältnissen ausgestattet.  Pelletiete Mischfutter sind in der aus Luzerne, Körnerfrüchte und Nebenprodukten der industriellen Nahrungsmittelverarbeitung zusammengesetzt.  Bei hochwertigen Mischfuttern wird Luzerne von konstant hoher Qualität eingesetzt. Bei der Ernte wird das Schnittgut direkt geborgen, so dass die Luzerne den Boden nicht berührt und dadurch frei von Erdanhang ist. Bei Luzerne oder Grünmehl minderer Qualität sind häufig hohe Rohaschegehalte zu beobachten, die durch Erdanhang beiunsachgemäßer Ernte verursacht werden und die Verdaulichkeit für das Kaninchen verschlechtrn. Die verwendete Luzerne sollten die Futterfirmen dirkt nach der Ernte schonend in speziellen Anlagen trocknet und pressen. Da sich im Jahresverlauf  die Protein- und Fasergehalte nachwachsender Luzerne ändern, sollten für die Qualitätsfutter eingestellt wird. Die Lagerung der Luzerne sollte dann in speziellen Siloser folgen, so dass über das ganze Jahr eine gleich bleibende Qualität der hochwertigen Nährstoffe gesichert ist.  Zahlreiche Kontrollen bei der Ernte, der Trocknung und der Lagerung garantieren die hohe Produktqualität. Ein Alleinfutter deckt bei alleiniger Verabreichung den Nähr- und Wirkstoffbedarf der Tiere komplett ab. Im Gegensatz wird ein Ergänzungsfutter immer in Kombination mit anderen Futtermitteln entsprechend der Fütterungsempfehlung eingesetzt. Der Bedarf der Kaninchen variet nach Größe, Rasse, Haltungsbedingungen, sowie Eigen-und Zuchtleistung.

 

Unter Grünfutter werden alle oberirdischen grünen Pfanzenteile zusammengefasst. Dazu gehören Gräser, Kräuter und Blätter mit einem hohen Wassergehalt. Blätter und Triebspitzen sind einweißreicher, leichter verdaulich und werden lieber gefressen als Stengel und ältere Pflanzen. Zur Vorbeugung von Verdauungsbeschwerden oder gar der Trommelsucht ist es wichtig, nur einwandfreies Saftfutter anzubieten. Die Tiere müssen langsam und mit kleinen Gaben an frisches Grünfutter gewöhnt bzw.  auf dieses umgestellt werden. Grünfütter sollte möglichst frisch verfütter werden. Bei Lagerung oder gar Erhitzung führt es zu Fehlgärung im Verdauungstrakt des Kaninchens.

 

Zu den Saftfuttern gehören neben Silage und Würzelfrüchten, Küchen- und Gartenabfälle auch Obst und Gemüse mit mittlerem bis hohem Wassergehalt. Durch den Konservierungsprozess besitzt die Silage einen etwa 10 % niedrigerer Nährstoffgehalt als das betreffende Grünfutter.  Die hochverdaulichen Wurzelfrüchte sind im Allgemeinen eiweißärmer als Grünfutter. In der Praxis verbreitet ist die Verfütterung von Möhren.